Stiftung St.Anna zu Röschenz

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St.Anna





Stiftungsstatuten

der

Stiftung St.Anna zu Röschenz

mit Sitz in Röschenz



Artikel 1

Name und Sitz

1.1

Unter dem Namen Stiftung St.Anna zu Röschenz wird eine Stiftung im Sinne von Artikel 80ff. ZGB errichtet.

1.2

Die Stiftung hat ihren Sitz in Röschenz.

Artikel 2

Zweck

2.1

Die Stiftung bezweckt:

  • die Förderung des aktiven christlichen Lebens in und um unsere Kirche St.Anna
  • die Förderung von Mitbestimmung und Demokratie sowie die Achtung der Menschenrechte in der katholischen Kirche
Die Stiftung soll die der Zweckerreichung dienenden Aktivitäten finanziell unterstützen.

2.2

Die Stiftung hat ideellen Charakter und verfolgt keinerlei Erbwerbszweck.

2.3

Die Stiftung kann zur Erfüllung ihres Zweckes Immobilien erwerben und halten.

Artikel 3

Vermögen

3.1

Der Stifter widmet der Stiftung bei deren Errichtung das Anfangskapital in bar.

3.2

Das Stiftungsvermögen kann durch Zuwendung von Dritten sowie durch Erträge des Stiftungsvermögens geäufnet werden. Es ist sicher und unter Beachtung einer angemessenen Risikoverteilung und Rendite sowie der gesetzlichen Anlagevorschriften anzulegen

3.3

Für die Ausrichtung von Leistungen können sowohl die Erträge wie auch das Kapital der Stiftung verwendet werden.

Artikel 4

Organe

Organe der Stiftung sind der Stiftungsrat und die Revisionsstelle.

Artikel 5

Stiftungsrat

5.1

Der Stiftungsrat besteht aus mindestens 3 und höchstens 7 Mitgliedern.

5.2

Als erste Mitglieder des Stiftungsrates werden ernannt:

  • Herr Bernhard Cueni, von Röschenz, in Röschenz;
  • Herr Holger Wahl, deutscher Staatsangehöriger, in Röschenz;
  • Herr Jörg Felix, von Zwingen, in Röschenz.
Die Gewählten nehmen die Wahl an durch Unterzeichnung der Handelsregisteranmeldung.

5.3

Der Stiftungsrat konstituiert sich selbst. Er ernennt aus seiner Mitte einen Präsidenten sowie nach Bedarf einen Sekretär. Im Übrigen erneuert sich der Stiftungsrat durch Kooption.

5.4

Die Amtsdauer beträgt 3 Jahre, wobei die Mitglieder wieder wählbar sind.

5.5

Der Stiftungsrat vertritt die Stiftung nach aussen, bezeichnet diejenigen Personen, welche die Stiftung zu zweien rechtsverbindlich vertreten und ordnet die Art und Weise der Zeichnung.

5.6

Der Stiftungsrat trifft sich mindestens einmal jährlich. Er ist beschlussfähig, wenn die Mehrheit der Mitglieder anwesend ist. Er entscheidet mit einfachem Mehr. Beschlüsse können auch auf dem Zirkulationsweg gefasst werden. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Präsidentin / der Präsident mit Stichentscheid. Der Stiftungsrat führt über seine Verhandlungen und Beschlüsse ein Protokoll.

Artikel 6

Reglemente

6.1

Der Stiftungsrat kann über die Einzelheiten der Organisation sowie der Geschäftsführung ein Reglement erlassen.

6.2

Das Reglement kann jederzeit im Rahmen der Zweckbestimmung durch den Stiftungsrat geändert werden.

Artikel 7

Revisionsstelle

7.1

Der Stiftungsrat bezeichnet eine unabhängige und qualifizierte Revisionsstelle. Diese prüft jährlich, ob die Geschäftsführung, die Jahresrechnung und die Vermögensanlage rechtmässig sind und dem Stiftungszweck entsprechen. Sie muss dem Stiftungsrat schriftlich über das Ergebnis der Prüfung berichten.

7.2

Die Revisionsstelle wird für jeweils 2 Jahre gewählt; sie ist wieder wählbar.

Artikel 8

Rechnungsführung

8.1

Die Rechnung ist alljährlich auf den 31. Dezember abzuschliessen, erstmals auf den 31. Dezember 2006. Aus Gründen der Zweckmässigkeit kann der Stiftungsrat Beginn und Ende des Rechnungsjahres anders legen. Dies ist der Aufsichtsbehörde mitzuteilen.

8.2

Die Stiftung erstellt nach Abschluss des Rechnungsjahres die Jahresrechnung und legt sie der Revisionsstelle vor. Die Jahresrechnung, der Revisionsstellen- und der zusätzlich zu erstellende Jahresbericht sind der Aufsichtsbehörde innert sechs Monaten nach Ablauf des Rechnungsjahres einzureichen.

Artikel 9

Änderung der Statuten

Der Stiftungsrat kann im Rahmen der Zweckbestimmung und unter Vorbehalt der Zustimmung durch die Aufsichtsbehörde eine Änderung der Statuten beschliessen.

Artikel 10

Aufhebung der Stiftung

10.1

Lässt sich der Zweck der Stiftung nicht mehr erreichen, so kann der Stiftungsrat bei der Aufsichtsbehörde deren Aufhebung beantragen.

10.2

Ein noch vorhandenes Vermögen fällt einer anderen wegen Gemeinnützigkeit oder öffentlichem Zweck steuerbefreiten juristischen Person mit gleichem oder ähnlichem Zweck mit Sitz in der Schweiz zu.

10.3

Der Stiftungsrat bleibt so lange im Amt, bis die Stiftung vermögenslos ist.

10.4

Die Zustimmung der Aufsichtsbehörde zur Vermögensübertragung und Liquidation der Stiftung bleibt vorbehalten.

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